WASHINGTON. Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat ein bedeutendes Dokument unterzeichnet, das die Politik des Landes im Bereich der internationalen Zusammenarbeit maßgeblich beeinflusst. Nach offiziellen Angaben sieht das neue Dekret den Austritt der USA aus 66 internationalen Organisationen und Agenturen vor.
Wie das Weiße Haus mitteilt, entspricht die Tätigkeit einiger dieser Strukturen nicht den nationalen Interessen, den Sicherheitsanforderungen und dem wirtschaftlichen Wohlstand des Landes. Aus diesem Grund hält Washington es für notwendig, die Beteiligung der USA an internationalen Institutionen neu zu bewerten.
In der offiziellen Mitteilung wird zudem hervorgehoben:
- 31 der 66 genannten Organisationen gehören zum System der Vereinten Nationen,
- die Organisationen, aus denen die USA auszutreten planen, sind in verschiedenen Bereichen tätig — darunter Wirtschaft, Bildung, Gesundheit, Sicherheit und soziale Entwicklung,
- der neue politische Ansatz markiert eine weitere Phase in der Außenpolitik und der internationalen Kooperationsstrategie der USA.
Nach Angaben des Weißen Hauses soll dieser Schritt dazu beitragen, die Teilnahme der USA an internationalen Organisationen effizienter zu gestalten, stärker an den nationalen Interessen auszurichten und einer gründlicheren Bewertung zu unterziehen.
Das Dekret hat weltweit große Resonanz ausgelöst. Experten sind der Ansicht, dass ein solcher Schritt der USA die Zukunft der multilateralen Zusammenarbeit beeinflussen könnte. Dennoch betont die US‑Regierung, dass diese Entscheidung Teil der Politik zum Schutz der nationalen Interessen des Landes ist.