Brüssel — Die Botschafter der zentralasiatischen Länder und der Mongolei trafen den Präsidenten der belgischen Abgeordnetenkammer, Peter De Roover. Das Treffen wurde als ein neuer Abschnitt regionaler Geschlossenheit und internationaler Zusammenarbeit bewertet.

Der turkmenische Botschafter betonte im Namen seines Landes, dass Zentralasien heute zu den stabilsten Regionen der Welt gehört, die auf gegenseitigem Vertrauen basieren. Er hob hervor, dass die Länder der Region gemeinsame Ansätze für alle wichtigen Fragen entwickeln.
Belgien – Zentralasien: Neue Chancen
Die Gesprächspartner erörterten den aktuellen Stand und die Zukunftsperspektiven der Beziehungen zwischen Belgien und den zentralasiatischen Staaten. Sie stellten die wachsende Bedeutung Zentralasiens in der heutigen internationalen Lage sowie das zunehmende Interesse Europas an einer vertieften Zusammenarbeit fest.

Auch die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Belgien und Turkmenistan wurde thematisiert.
Parlamentarische Zusammenarbeit
Die Bedeutung des parlamentarischen Dialogs wurde hervorgehoben. Es wurde die Möglichkeit erörtert, im März dieses Jahres in Belgien ein Treffen der parlamentarischen Freundschaftsgruppe Belgien–Turkmenistan abzuhalten.

Zukunftsfelder der Kooperation
- Transport und Logistik — neue Korridore zwischen Europa und Zentralasien
- Energie — nachhaltige Quellen und neue Technologien
- Klima — gemeinsame Maßnahmen gegen den Klimawandel
- Bildung und Kultur — Zusammenarbeit zwischen Jugend, Universitäten und Kulturschaffenden
Am Ende des Treffens bestätigten beide Seiten ihr gegenseitiges Interesse an der Ausweitung des parlamentarischen Dialogs und einer breiten Zusammenarbeit.