In Taschkent wurde im Rahmen der 26. Sitzung der GUS‑Kommission für die friedliche Nutzung der Atomenergie, die vom 16. bis 18. Dezember 2025 stattfand, ein wichtiges Abkommen zwischen der Republik Kasachstan und der Republik Belarus über die Zusammenarbeit im Bereich der nuklearen und radiologischen Sicherheit unterzeichnet.
Das Abkommen gilt als bedeutender Schritt zur Stärkung der Sicherheitssysteme bei der friedlichen Nutzung der Atomenergie, zur Erweiterung der wissenschaftlich‑technischen Zusammenarbeit und zur Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte.
Der Vertrag sieht vor:
- die Stärkung von Sicherheitsnormen und ‑vorschriften bei der friedlichen Nutzung der Atomenergie;
- den Austausch nationaler Erfahrungen und regulatorischer Lösungen zur Förderung einer verlässlichen internationalen Zusammenarbeit;
- die Verstärkung wissenschaftlich‑technischer Unterstützung und die Einführung neuer Technologien;
- die Ausbildung von Fachkräften sowie die Koordinierung gemeinsamer Ausbildungs‑ und Praxisprogramme.
In offiziellen Stellungnahmen wird betont, dass das Abkommen nicht nur der bilateralen Zusammenarbeit dient, sondern auch zur Entwicklung eines gemeinsamen Sicherheitsrahmens innerhalb der GUS beiträgt. Seine Annahme fördert das internationale Vertrauen, den wissenschaftlich‑technischen Fortschritt und die Harmonisierung regulatorischer Praktiken.
Die Unterzeichnung des Abkommens in Taschkent stellt somit einen wichtigen Schritt der internationalen Zusammenarbeit und Diplomatie dar und eröffnet ein neues Kapitel in den politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Kasachstan und Belarus bekräftigten ihre Absicht, die Zusammenarbeit konsequent fortzusetzen, die wissenschaftlich‑technischen Kapazitäten zu erweitern und Maßnahmen zur Ausbildung qualifizierter Fachkräfte zu koordinieren.