Am 17. Dezember 2025 fanden in Aschgabat wichtige Gespräche zwischen dem turkmenischen Umweltminister und dem spanischen Botschafter in Russland und Turkmenistan, Ricardo Martínez Vázquez, statt. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Bodendegradation und die Stärkung der Maßnahmen gegen die Wüstenbildung in Zentralasien.
Diese Initiative knüpft an den Vorschlag des turkmenischen Präsidenten Serdar Berdimuhamedow vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen an. Unser geschätzter Präsident hatte die Initiative zur Gründung eines spezialisierten regionalen Zentrums zur Bekämpfung der Wüstenbildung in der Region angekündigt. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Ländern der Region zu intensivieren und internationale Expertise sowie finanzielle Mittel zu gewinnen.

Wie diplomatische Kreise berichten, werden die Gespräche nicht nur die Bekämpfung der Wüstenbildung thematisieren, sondern auch gemeinsame Projekte zum Umweltschutz, zur Bewirtschaftung von Plastikmüll und zur ökologisch nachhaltigen Entwicklung umfassen.
Wird ein regionales Zentrum eingerichtet, umfassen seine Aufgaben:
- Koordinierung von Maßnahmen zur Bekämpfung der Bodendegradation in den zentralasiatischen Ländern;
- Einführung internationaler Erfahrungen und wissenschaftlicher Forschung in der Region;
- Gewinnung von Finanzmitteln und Technologien;
- Entwicklung der Umweltdiplomatie;
- Ausbau der regionalen Zusammenarbeit.

Diese Initiative ist ein wichtiger Bestandteil der internationalen Umweltpolitik Turkmenistans und gilt als bedeutender Schritt zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung des Landes und zur Gewährleistung der Umweltsicherheit in der Region.
«THE ASHGABAT TIMES».