Die deutsche Regierung setzte ihre Politik fort, die Zusammenarbeit mit neuen strategischen Partnern auszubauen, um die Sicherheit und wirtschaftliche Stabilität des Landes zu stärken. Im Rahmen dieser Strategie reiste Bundeskanzler Friedrich Merz zu einem offiziellen Besuch nach Saudi-Arabien.

Nach den Worten des Kanzlers eröffneten sich neue Perspektiven in der außenwirtschaftlichen Strategie Deutschlands: die Verringerung übermäßiger Abhängigkeiten von einzelnen Staaten, die Minimierung von Risiken und die Schaffung neuer Chancen gehörten damals zu den wichtigsten Aufgaben.
Die umfassende wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Modernisierung Saudi-Arabiens machte das Land zu einem attraktiven Markt für die deutsche Industrie. Gleichzeitig wurde betont, dass Fragen im Zusammenhang mit den Menschenrechten weiterhin auf der Tagesordnung standen.
Berichten zufolge verfügte der saudische Staatsfonds über erhebliche Investitionen in Deutschland. Berlin beabsichtigte, dieses Potenzial zur Förderung des Wirtschaftswachstums zu nutzen.
Während des Besuchs führte der Kanzler Gespräche mit Kronprinz Mohammed bin Salman. Beide Seiten betonten, dass eine Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit den Interessen beider Länder entsprach.