Am 26. Februar 2026 fand im Lancaster House ein Treffen der Außenminister der zentralasiatischen Staaten und des Vereinigten Königreichs statt. Im Mittelpunkt standen die Perspektiven zur Vertiefung des politischen Dialogs sowie der Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Wirtschaft und Investitionen.
In seiner Rede sprach der Außenminister Turkmenistans, Raschid Meredow, der britischen Seite seinen Dank für die Initiative zur Durchführung des ersten Ministertreffens im Format „Zentralasien – Großbritannien“ aus. Er betonte die Aktualität dieses Treffens vor dem Hintergrund der zunehmenden regionalen Konsolidierung in Zentralasien.
Hervorgehoben wurde das Interesse der zentralasiatischen Staaten am Aufbau einer nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Wirtschaft, die effektiv auf globale Herausforderungen reagieren kann. In diesem Zusammenhang wurden vorrangige Bereiche der Zusammenarbeit mit dem Vereinigten Königreich benannt.
Zu den Schlüsselsektoren gehören: modernisierung der Öl- und Gasindustrie, Einführung von Technologien zur Kohlenwasserstoff-Tiefverarbeitung und Entwicklung erneuerbarer Energien, nutzung der Erfahrung Londons als eines der weltweit führenden Finanzzentren, rechts-, Beratungs- und Wirtschaftsprüfungssektor, stärkung des Transitpotenzials der Region.
Abschließend bekräftigte der Minister die Bereitschaft Turkmenistans zu einer aktiven und sachbezogenen Zusammenarbeit sowohl im Rahmen des neuen Formats als auch auf bilateraler Basis, mit dem Ziel, konkrete und für beide Seiten vorteilhafte Ergebnisse zu erzielen. Zudem wurden während des Treffens regionale sowie weitere Fragen der internationalen Agenda erörtert.
«THE ASHGABAT TIMES».