Turkmenistan modernisiert seine Telekommunikationsinfrastruktur: Bis 2028 soll die Anzahl der internationalen Glasfaserleitungen auf elf erhöht werden. Das Kommunikationsministerium Turkmenistans setzt ein umfassendes Programm zur digitalen Transformation der Wirtschaft um. Im Rahmen des staatlichen Programms für 2026–2028 ist der Bau neuer grenzüberschreitender Glasfaser-Magistralen geplant.
Wie das staatliche Telekommunikationsunternehmen „Turkmentelekom“ mitteilte, arbeitet das Kommunikationsministerium Turkmenistans an zwei Hauptrichtungen zur Entwicklung der internationalen Konnektivität. Die erste Richtung umfasst den Bau der Glasfaserleitung „Arkadagyň Ak ýoly bilen Serhetabat – Hyrat“. Dieses Projekt wird es ermöglichen, das Volumen der Transitdatenströme zu erhöhen und den Zugang zum indischen Markt für Telekommunikationsdienste zu eröffnen.
Das zweite strategische Projekt wird in Zusammenarbeit mit Aserbaidschan realisiert: Die Unternehmen „Turkmentelekom“ und „Azertelekom“ verlegen eine Untersee-Glasfaserleitung auf dem Grund des Kaspischen Meeres. Gleichzeitig erfolgt der Bau von Landverbindungen auf den Strecken Etrek – Incheburun sowie Bekdash – Temirbaba.
Die Umsetzung dieser Projekte wird die Anzahl der internationalen Glasfaserverbindungen von acht auf elf erhöhen und die Kapazität des nationalen Datenübertragungssystems um ein Vielfaches steigern. Turkmenistan festigt damit seine Position in der zentralasiatischen Region als zentrale Informations- und Kommunikationsbrücke zwischen Ost und West sowie Nord und Süd.
«THE ASHGABAT TIMES».